Förderung für KEM

Die Einführung von KEM wird über die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld (Kommunalrichtlinie)“ gefördert:

Dort heißt es in Ziffer 2.2:

„Gefördert wird die Implementierung eines Energiemanagements durch die Beauftragung von externen Dienstleistern zur Unterstützung beim Aufbau und Betrieb eines Energiemanagementsystems.“

Förderfähige Ausgaben:

  • Sach- und Personalausgaben für externe Dienstleister, u.a. zur Unterstützung bei Aufbau und Betrieb des KEM, zur Durchführung einer Gebäudebewertung, zur Installation von Messtechnik
  • Sachausgaben für Software, mobile und fest installierte Messtechnik, Zähler und Sensorik bis 10.000 Euro

Förderquote:            

  • Allgemein: 40%
  • Für finanzschwache Kommunen: 65%
  • Für Anträge bis zum 31.12.2021 „Coronazuschlag“: 10 Prozentpunkte
  • Zuschlag für Antragstellende aus den Braunkohlenrevieren*: bis zu 15 Prozentpunkte
  • Mindestzuwendung: 5.000 €

* Das betrifft die Landkreise Elbe-Elster, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Bautzen, Görlitz, Leipzig, Nordsachsen, Burgenlandkreis, Anhalt-Bitterfeld, Mansfeld-Südharz, Saalekreis, Altenburger Land sowie die Städte Cottbus, Leipzig und Halle.

Quelle: Kommunalrichtlinie (Stand 22.07.2020)
https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie